Baumprojekt

Ein Projekt für die Zukunft: Bäume pflanzen, Wissen vermitteln, Verantwortung stärken.
Wälder und fruchtbare Böden sind von zentraler Bedeutung – für das Klima, die Artenvielfalt und die Lebensgrundlage der Menschen. Abholzung und Klimawandel bedrohen diese Ressourcen. Hinzu kommt die Verfügbarkeit von Wasser: Bei regelhaften Trockenperioden von 6 bis 7 Monaten sind die Herausforderungen groß. Hier setzt unser Baumpflanz-Projekt auf dem Gelände unserer lokalen Schule an: Wir möchten nicht nur Bäume pflanzen, sondern unsere Schüler*innen und damit auch die Menschen aus dem Compound zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur hinführen.
Warum dieses Projekt?
– Klimaschutz: Jeder gepflanzte Baum bindet CO₂ und verbessert das lokale Klima. Die Wurzeln halten das Wasser und der Schatten verzögert die Austrocknung des Bodens.
– Bildung: Schüler*innen lernen, wie wichtig Bäume für Wasser, Boden und Luft sind – und wie sie selbst zum Schutz der Umwelt beitragen können.
– Nachhaltigkeit: Die Schule wird zum Vorbild für die Gemeinde und zeigt, wie Naturschutz im Alltag funktioniert.
Verlauf:
Im September 2023 haben wir begonnen rund um das Schulgelände 180 Jungpflanzen zu setzen. Jeweils 2 bis 4 Schüler*innen jeder der damaligen Klassen übernahm die Verantwortung für einen Baum. Von der dazugehörigen Unterrichtsstunde über das gemeinsame Pflanzen mit Erklärung der notwendigen Grundlagen bis hin zum Thema Wässern: Die Lernenden wurden von Anfang an einbezogen und sollten so viel selbst machen, wie möglich.
In den folgenden Jahren wurden weitere Bäume gepflanzt, zum Beispiel Zitronenbäume und Akazien. Diese sind gut angepasst an die klimatischen Bedingungen und helfen, den Boden zu verbessern.
Auf Initiative der beiden Sonderpädagog*innen entwickelte sich eine Arbeitsgruppe für das Thema Bäume. Der Chengalulu-Club trifft sich regelmäßig, um zu Themen rund um Umwelt und Landwirtschaft etwas zu lernen und ganz praktisch nach den Pflanzungen zu schauen.
Im November 2025 haben wir einen Gärtner eingestellt, der mit seinem Sachverstand Unterstützung bietet, weitere Pflanzungen plant, Hecken und Wege anlegt und vieles mehr.
Ausblick:
Das Schulgelände soll immer grüner werden. Die Bäume werden mehr und mit zunehmendem Wachstum wird das Gelände immer schattiger. Das wird sich eines Tages spürbar auf das Mikroklima auswirken: Mehr Nutzpflanzen können geschützt vor direkter Sonne mit weniger Bewässerung die Erträge steigern und Grundlagen für die Schulküche liefern. Mit Mango- und Zitronenbäumen werden wertvolle Früchte zur Ernte kommen. Nicht zuletzt: Der Schatten wird gut sein für die Menschen.






